Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gerlingen

Herzlich Willkommen beim Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Gerlingen

Wir begrüßen Sie auf den Seiten des Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Gerlingen. Seit der Gründung des Ortsvereins im Jahre 1933, also seit über 75 Jahren, sind wir in den verschiedensten Bereichen tätig.
Wir übernehmen Sanitätsdienste auf Veranstaltungen, unterhalten eine vielfältige Jugendarbeit, führen Blutspendeaktionen durch, sind im Katastrophenschutz im Landkreis Ludwigsburg tätig, betreiben und unterhalten eine Kleiderkammmer, haben mehrere seit langem etablierte Tanz- und Bewegungsgruppen.

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Aktuelles

11.06.2016 | Würstchen zum Schnäppchenpreis


"Man muss halt irgendwann amol miteinander schwätza." Was Thilo Lang, der 1. Vorsitzende des DRK Gerlingen lapidar in breitem Schwäbisch mitteilt, hat Tiefenwirkung. Zum ersten Mal haben der DRK-Ortsverein und der Real Markt Gerlingen einen gemeinsamen "Gute Taten Tag" auf die Beine gestellt. Auf dem Parkplatz in Nähe des Eingangs zum Discounter hat das DRK Gerlingen neben einem Info- und Verpflegungsstand eine große Hüpfburg und ihren Rettungswagen als Erlebnisstationen aufgebaut. Ein idealer Platz, um Werbung für die gute Sache zu machen.

An guten Taten mangelt es beim DRK Gerlingen wahrlich nicht: Neben den vielen Sanitätseinsätzen sind hier vor allem die Sozialen Dienste wie etwa der "Haus-Not-Ruf" oder die Kleiderkammer zu nennen. Dieses Mal offenbarten sich die guten Taten in moderaten Preisen beim Würstchenverkauf. "Der Real Markt hat uns die Brat- und Roten Würste für den Aktionstag gespendet", erklärte Lang. Des Weiteren gab es noch Getränke zum Nulltarif. Es sprach sich schnell herum, dass man beim DRK für wenig Geld ein ordentliches Vesper bekam - die beiden Tischreihen hinter dem Grillstand waren alsbald gut gefüllt.

Reibungsloser Ablauf

Real-Marktleiter Jochen Bermann war gleich Feuer und Flamme über die Ideen des DRK und "Ich habe meine Azubis angehalten, selbst Ideen für diesen Tag mit einzubringen." Für den reibungslosen Ablauf sorgten die Azubi-Beauftragten Frau Aberle und Herr Kölle. Bermann veranlasste, dass im Halbstundentakt mittels Lautsprecherdurchsagen Werbung für die DRK-Stände und die Hüpfburg gemacht wurde.

Jugendrotkreuzler im Einsatz

Um die Vormittagszeit war der Andrang wetterbedingt noch etwas verhalten, doch bald wurde die Hüpfburg, die die Form eines Einsatzfahrzeuges mit Rädern und Blaulicht hatte, von den Kindern in Beschlag genommen. Die Jugendrotkreuzler passten auf, dass die Kids bei ihrer Tollerei nicht über die Strenge schlugen.

Gut denkbar, dass der Gute Taten Tag im nächsten Jahr seine Fortsetzung findet. "Ich hätte nichts dagegen", meinte ein gut gelaunter DRK-Vereinsvorstand, "wir bleiben auf jeden Fall im Gespräch mit dem Real Markt."

Text/Fotos: Winkler







10.05.2016 | Hauptversammlung des DRK Gerlingen


Bei der Jahreshauptversammlung des DRK Gerlingen standen neben den Berichten auch wieder Ehrungen auf der Tagesordnung. Unter anderem wurde der Vorsitzende Thilo Lang für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.


Mit dem Video zum Benefiz-Song von Charlie Winston und Gregor Meyle „Say something“ hatte der Vorsitzende des DRK Gerlingen, Thilo Lang die dies jährige Jahreshauptversammlung eröffnet. Die Einnahmen dieses Songs würden die Künstler der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond Bewegung zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit spenden, erläutert Lang. Die Dreharbeiten zu dem Video seien direkt an der Balkanroute entstanden. Viele Prominente hätten in dem Video ihre Solidarität gezeigt. Damit solle die wichtige Botschaft zur Verständigung, Kommunikation und dem Austausch zwischen den Menschen, Völkern, Kulturen und Staaten zum Ausdruck gebracht werden.

Klicken Sie hier für den vollständigen Bericht zur Jahreshauptversammlung.

Text/Fotos: Tommasi

08.03.2016 | Besuch der ILS Ludwigsburg


Bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Ludwigsburg laufen alle Fäden für die Notfälle, Unfälle und Brände in der Region zusammen. Wer die Nummer 112 wählt, landet automatisch bei der ILS, die ihren Sitz in der Marienstraße 22 hat. Sei es für die Anforderung eines Rettungswagens, die Aussendung eines Notarztes oder der Alarmierung der nächstliegenden Feuerwehr. Die ILS ist die zentrale Anlauf- und Vermittlungsstelle.


Die Rotkreuzler aus Gerlingen sind sichtlich beeindruckt von der computergestützten Technik, ohne die die sechs Disponenten, die die Notfälle annehmen, nicht so schnell und umfassend auf die jeweilige Situation reagieren können. Die Sicherheit wird hier groß geschrieben: Um in die Leitstelle reinzukommen, muss man erst einmal eine Sicherheitsschleuse passieren. "Hier darf man auch keine Fotos machen", mahnt mich ILS-Ansprechpartner Roland Kocher, meine Kamera unter Verschluss zu halten. "Auf den Bildschirmen tauchen sensible Daten auf", klärt er mich auf, "die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind."

Das Gebiet, das die ILS betreut umfasst 680 km² und rund 520 000 Einwohner. "Der Trend geht zu großen Leitstellen", erklärt Kocher, "da liegen wir gut im Schnitt." Der Landkreis Hohenlohe umfasst nur 300 000 Einwohner, denen könnte demnächst eine Fusion zu einer größeren Leitstelle bevorstehen. Im letzten Jahr gingen mehr als 270 000 Anrufe bei der Leitstelle ein. Daraus resultierten am Ende 103 000 Einsatzaufträge, die die sechs Disponenten bearbeiten mussten. "Innerhalb einer Minute muss der komplette Einsatz stehen", sagt Kocher. Sprich, die Eingaben des Disponenten muss der Computer zu einem Einsatzplan ausarbeiten, in dem die Reihenfolge der Alarmierungen genau vorgegeben ist.

Der Disponent muss dabei fünf Computerbildschirme stets im Blick haben, um nichts zu verpassen. Ganz links werden die Fahrzeuge per GPS auf einer Karte angezeigt, der Bildschirm daneben zeigt den Einsatzstatus der Notärzte, in der Mitte folgt die Annahmemaske des betreffenden Notfalls, weiter rechts folgen noch der Einsatzstatus der Rettungswagen und die Liste der Notrufe. "Diese Verantwortung scheuen die jungen Mitarbeiter", erklärt Kocher, "die wollen lieber im Rettungseinsatz ihren Mann stehen." Um das Ganze zu koordinieren und zu überwachen gibt es noch zwei Systemadministratoren. "Ohne die beiden würde die Integrierte Leitstelle nicht laufen", sagt Kocher. Derzeit wird überlegt, bei der Leitstelle eine strukturierte Notrufabfrage einzurichten. Sprich, der Disponent hält sich bei seinem Telefonat fest an eine Abfragesliste, die standardisiert ist. "Die Ravensburger arbeiten schon mit Erfolg mit diesem System", betont Kocher, "ich denke, dass wir das 2017 auch bei uns einführen werden."

Es gibt auch Tage, da wird die ILS mit Notrufen überschwemmt. Wenn etwa ein Unwetter mit massivem Regen oder Hagel eine Region betrifft. "Dafür haben wir einen extra Feuerwehrraum, der mit zwei Plätzen belegt ist", erklärt Kocher. Und was passiert, wenn einmal mehr als sechs Anrufe gleichzeitig eingehen? "Da wandert der siebte Anruf in eine Warteschleife", sagt Kocher. Die Disponenten sind in dem Fall angehalten, den aktuellen Notfall so rasch wie möglich zu bearbeiten.

Text/Fotos: Winkler







24.01.2016 |Erstmals DRK-Unterstand beim Faschingsumzug


Ein Plätzchen für Seniorinnen und müde Hexen


Die Kurve an der Hofwiesenstraße zur Weilimdorfer Straße hin entpuppte sich als idealer Standort für den Zuschauer-Unterstand des DRK Gerlingen. Die Seniorinnen freuten sich über die Logenplätze mit freier Sicht auf den närrischen Lindwurm, der sich durch die Gerlinger City zog. "Wir machen das zum ersten Mal", erklärte DRK-Vorstandschef Thilo Lang, "wir sind ja schon bekannt dafür, dass wir immer was Neues ausprobieren."

Ein voller Erfolg, der nicht nur bei den strahlenden Seniorinnen, sondern auch bei den Narren und Hexen gut ankam. Die nutzten den Unterstand mit den Sitzbänken, um mal eine Pause von dem närrischen Treiben zu machen. Die alten Damen, bewehrt mit warmen Decken und Kissen, ließen sich den Schabernack der bunt gekleideten und maskierten Jungs gefallen, die als Lohn viel Gelächter ernteten.

"Ein tolles Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen dem DRK und unserem Haus", meinte Berit Kuleßa, die Geschäftsführerin des Breitwiesenhaus vom Altenhilfezentrum Gerlingen. Auch für die innere Wärme hatte der DRK ein Hilfsmittel parat. Helfer servierten den Damen heißen Tee während des Umzugs.

Natürlich war an diesem Tag auch der Sanitätsdienst des DRK Gerlingen aktiv. "17 Mann an sieben Stationen", betonte Lang, "dazu noch unsere Ärztin Marina Rost." Und nach dem Faschingsumzug galt es noch die anschließende Veranstaltung in der Stadthalle abzusichern. Der DRK-Einsatz zog sich somit mit kleinen Hilfeleistungen bis in den Abend hinein.

Text/Fotos: Winkler

04.12.2015 | 144 Blutkonserven bei Spendenaktion


"Die Harmonie ist unsere große Stärke"


Die Bereitschaft, eigenen Lebenssaft für die gute Sache zu spenden, ist auch in Gerlingen im Sinken begriffen. Am Ende waren es 144 Blutkonserven, die der DRK-Ortsverein Gerlingen zur weiteren Bearbeitung zur Zentrale nach Baden-Baden schicken konnte. Macht 72 Liter Blut, die dort per maschineller Zentrifuge in die drei wichtigsten Bestandteile zerlegt werden: den roten Blutkörperchen, den Blutplättchen und dem Blutplasma.

Mit etwas Wehmut denkt Thilo Lang, der 1. Vorsitzende des DRK Gerlingen an das Rekordjahr 1982 zurück: "Damals hatten wir beim zweiten Termin 406 Blutkonserven zusammen bekommen." Noch bis Anfang der 90er Jahre lag der Schnitt an den zwei Spendenterminen im Frühjahr und Herbst jährlich bei über 600 Konserven. Eine Zahl, von der man heute nur noch träumen kann. Am Ambiente im Foyer in der Gerlinger Stadthalle liegt es sicher nicht. "Hier harmoniert alles vorzüglich", lautet das Urteil von Markus Kohlbecker, Referent des Blutspendedienstes für den Landkreis Ludwigsburg. "Die Jugend und die Senioren arbeiten hier beispielhaft zusammen." Das Jugendrotkreuz Gerlingen hat eigens eine betreute Spielecke eingerichtet, in der sich die kleinen Mitbürger vergnügen, während Mama oder Papa Blut spendet.

Erster Check durch Fragebogen

"Das wohl der Spender steht bei uns im Vordergrund", bekräftigt Lang und verweist auf das reichhaltige Buffet, bei dem man sich nach getaner Arbeit wieder ordentlich stärken kann. "Wir hatten auch schon mal Aktionen", so Lang weiter, "bei dem jeder Spender eine Kiste Sprudel oder einen Metzgerei-Gutschein bekommen hat." Vor der eigentlichen Spende bekommt der Freiwillige erst einmal einen Fragebogen in die Hand gedrückt, mit dem krankheitsmäßige Belastungen im Vorfeld abgeklopft werden. Problematisch wird es, wenn der Spender unter 50 kg wiegt oder der Hämoglobin-Wert zu niedrig oder zu hoch ist. "Ist der Eisen-Wert zu hoch", erklärte Lang, "dann kann das Blut zu rasch gerinnen." Danach gibt's noch einen Kurzcheck beim Arzt, der die Körpertemperatur und den Blutdruck misst. Vor der eigentlichen Spende sollte man noch etwas trinken. "Damit das Blut besser fließt", meinte Lang augenzwinkernd. Es dürfte aber wohl eher eine kleine Kreislauf-Vorsorge sein.

Bester Gesundheitscheck

Dario Volpi ist ein eifriger Blutspender, der auch dieses Mal den Weg in die Stadthalle antrat. "Ich bin hier so gut aufgenommen worden", erklärte er, "dass ich regelmäßig zum Spenden komme." Hier könne er in Ruhe noch ein "Schwätzchen" halten, ohne gleich nach Hause geschickt zu werden. 1700 Blutspenden braucht man pro Tag in Baden-Württemberg um den Bedarf an den rund 360 Krankenhäusern zu decken. "So eine Blutspende ist der beste Gesundheitscheck, den man bekommen kann", wirbt Lang für die gute Sache, "den kostenlosen Aids-Test gibt's inklusive." Es wird auch abgecheckt, ob Antikörper gegen Hepatitis B oder C im Blut vorhanden sind. Zudem gibt es nach der Spende einen Blutspende-Pass mit der eigenen Blutgruppe und dem dazugehörigen Rhesus-Faktor

Text/Fotos: Winkler










17.11.2015 | Eine Blutspende kann mehrfach helfen


DRK ehrt langjährige Blutspender

Bürgermeister Georg Brenner und der Vorsitzende des Gerlinger DRK, Thilo Lang konnten auch dieses Jahr wieder zahlreiche Blutspender ehren.

Jedes Jahr im November laden die Stadt Gerlingen und der DRK Ortsverband besonders treue Blutspender ein, um ihnen Dank zu sagen. In diesem Jahr waren 21 Spenderinnen und Spender eingeladen, die zusammen insgesamt 500 Mal Blut gespendet haben.

Die Ehrung der Spender nahmen Bürgermeister Georg Brenner und der Vorsitzende des DRK Gerlingen Thilo Lang vor. Bürgermeister Brenner dankte den acht Anwesenden und natürlich auch allen anderen Spendern für diesen Dienst am Nächsten. So etwas zu tun, sei absolut nicht selbstverständlich. Seinen Dank sprach das Stadtoberhaupt auch dem Ortsverband aus, der schon seit inzwischen 55 Jahren Blutspende-Aktionen durchführe. Nicht unerwähnt ließ Brenner auch das weitere sehr umfangreiche Engagement des DRK in Gerlingen, das von Sanitätsdiensten über das Angebot verschiedener Sportgruppen und einer ausgezeichneten Jugendarbeit bis zur Organisation der Kleiderkammer reicht. Auch Lang dankte den Spendern, aber auch der Stadt für ihre Gastfreundschaft. In einem kleinen Film zeigte er den Anwesenden, was mit dem Spenderblut passiert. Am Ende des Blutspende-Termins wird das Blut umgehend in eine der Blutspende-Zentralen gebracht und dort weiter verarbeitet. Dabei wird das Blut in seine Bestandteile - rote Zellen, weiße Zellen und Thrombozyten sowie gelbes Plasma - zerlegt und anschließend entweder direkt an die Kliniken im Land verschickt oder für den späteren Verbrauch tiefgefroren. Zudem wird das Blut eines jeden Spenders auf verschiedene Krankheitserreger untersucht. Mit einer Blutspende tut man also nicht nur anderen, sondern auch sich selbst Gutes. Wird eine Infektion festgestellt, wird der Hausarzt umgehend informiert, damit dieser die entsprechenden Maßnahmen einleiten kann.

Die erste Blutspende-Aktion in Gerlingen fand übrigens am 30. Juni 1960 in der Jahnhalle statt. 141 Spender - 112 Männer und 29 Frauen - hatten damals daran teilgenommen. Inzwischen würden insgesamt aber etwa gleich viele Männer wie Frauen zur Blutspende kommen, so Lang. Mit Blick auf die jüngeren Jahrgänge sei aber eindeutig festzustellen, dass die Frauen inzwischen auf dem Vormarsch sind. Lang erläuterte weiter, dass Frauen maximal vier Mal pro Jahr Blut spenden dürfen und Männer sechs Mal in einem Jahr.

Die Spendenbereitschaft habe in den letzten Jahren leider immer mehr abgenommen, bedauerte Lang. Blutspenden seien aber sehr wichtig. Insbesondere Menschen mit seltenen Blutgruppen seien sehr gefragte Spender. Tatsächlich hat nur rund ein Prozent der Bevölkerung die Blutgruppe AB negativ. Die Blutgruppe B negativ haben zwei Prozent und AB positiv drei Prozent der Bevölkerung. Am häufigsten gibt es die Blutgruppe Null positiv (38 Prozent) gefolgt von A positiv (34 Prozent).

Geehrt wurden in diesem Jahr für 10-maliges Spenden Thomas Bartelt, Winfried Börner, Eckhard Dorn, Reiner Elbert, Sonja Ender, Klaus Heikamp, Sabine Reuß, Tobias Schölkopf, Bernd von Cube, und Madeleine Windisch.
Für 25-maliges Spenden wurden Kerstin Baade, Jutta Häcker, Eva Maria Kretsch, Kirsten Laicher, Brigitte Nagel, Benjamin Pellizzer, Ute Preidt, Bertram Sugg, Agnes Tellier, Gabriele Thiel und Gabriele Zimmermann geehrt,
für 50-maliges Spenden Susanne Wagner und für 75-maliges Spenden Heinrich Nickl.

Übrigens: Der nächste Blutspende-Termin des DRK Gerlingen findet am 03. Juni 2016 in der Stadthalle Gerlingen statt.


05.05.2015 | Hauptversammlung des DRK-Gerlingen


Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Gerlingen standen neben den Berichten zahlreiche Ehrungen auf der Tagesordnung. Außerdem musste ein neuer stellvertretender Vorsitzender gewählt werden.

"Wir haben alle eins gemeinsam, wir sind da, wenn wir gebraucht werden. Wir sind das Deutsche Rote Kreuz", zitierte der Vorsitzende des DRK Gerlingen, Thilo Lang, eingangs seiner Begrüßung zur Jahreshauptversammlung aus dem neuen Imagefilm des DRK. Zu der Versammlung in den Räumen des DRK Gerlingen konnte der Vorsitzende zahlreiche Gäste begrüßen. Unter ihnen die Erste Beigeordnete Martina Koch-Haßdenteufel, der Kreisgeschäftsführer Karlheinz Spitznagel und Kreisbereitschaftsleiterin Kornelia Brandl-Reinert, die Geschäftsführerin des Altenhilfezentrums Breitwiesenhaus Berit Kuleßa, zahlreiche Vertreter des Gemeinderates, Dennis Blos von der Gerlinger Feuerwehr sowie zahlreiche Mitglieder und Helfer des Ortsvereins. Lang stellte fest, dass die Hauptversammlung fristgerecht bekannt gegeben wurde. Allerdings sei eine Änderung der Tagesordnung nötig, weil kurzfristig ein neuer stellvertretender Vorsitzender gewählt werden müsse. Der Änderung der Tagesordnung stimmte die Versammlung einstimmig zu. Eingangs seines Vorstandsberichtes hielt Lang fest, dass im Zentrum der Arbeit des Roten Kreuzes die Menschlichkeit steht. weiterlesen...

27.03.2015 | Ab April neue Regeln für alle Erste-Hilfe-Lehrgänge

Das Deutsche Rote Kreuz wird ab April auch für Führerscheinanwärter einen neunstündigen Erste-Hilfe-Lehrgang anbieten. Es folgt damit einer Vorgriffsregelung des Bundesverkehrsministeriums, die im Juni im Bundesrat per Gesetz beschlossen werden soll. Der bisherige Lehrgang „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ mit acht Unterrichtseinheiten wird ersetzt. Angehende Kraftfahrer müssen ab April 2015 somit 45 Minuten mehr (eine Unterrichtseinheit entspricht 45 Minuten.) für ihren Erste-Hilfe-Kurs aufwenden. „Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt diese Änderungen und ist darauf vorbereitet“, sagt der DRK- Bundesarzt Prof. Peter Sefrin. Das Deutsche Rote Kreuz bildet jährlich fast 1,2 Millionen Menschen als Ersthelfer aus. Vom 1. April an sind damit für alle Erste-Hilfe-Lehrgänge einheitlich neun Unterrichtsstunden geplant. „Die Kurse werden mehr Praxistraining und weniger Theorie bieten“, so Sefrin. „Hierbei berücksichtigen wir auch, dass in Deutschland in der Regel spätestens nach 15 Minuten professionelle Hilfe eintrifft.“ Für Ersthelfer in den Betrieben wird die Ausbildung von bisher 16 auf neun Unterrichtseinheiten verkürzt. Betriebe müssen ihre Mitarbeiter dann nur noch einen Tag statt bisher zwei Tage für die Teilnahme an der Erste-Hilfe-Ausbildung freistellen. Dafür wurden wichtige Inhalte auf das Wesentliche reduziert. „Die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen sind natürlich auch weiterhin Bestandteil der Erste-Hilfe-Ausbildung“, erklärt Prof. Sefrin. Mit der Straffung und der Orientierung auf Praxisnähe soll die Hemmschwelle für den Besuch einer Erste-Hilfe-Ausbildung gesenkt werden - eine Voraussetzungen dafür, dass Erste Hilfe von jedem einzelnen öfter trainiert wird. Außerdem nähere sich Deutschland damit den europäischen Standards für die Erste-Hilfe-Ausbildung an.

05.03.2015 | DRK Kleiderkammer - ein Erfolgsmodell

Fünf neue Kleidercontainer im Stadtgebiet aufgestellt

Die DRK Kleiderkammer ist im vergangenen Jahr volljährig geworden. Ein richtig großes - nachträgliches - Geburtstagsgeschenk gab es dieser Tage in Form von vier neuen Kleidercontainern. Die DRK Kleiderkammer ist seit 1996 eine feste Adresse in Gerlingen. In der Kleiderkammer, die der DRK Ortsverein in Kooperation mit der Stadt betreibt, arbeiten derzeit fünf Mitarbeiter als geringfügig Beschäftigte. Sie betreuen einen festen Kundenstamm von über 300 Personen, die regelmäßig in der Kleiderkammer einkaufen. Viele Jahre hätten überwiegend ausländische Mitbürger die Kleiderkammer für ihre Einkäufe genutzt, erklärt der Vorsitzende des DRK Gerlingen, Thilo Lang. Seit 2010 sei die Zahl der deutschen Kunden allerdings deutlich angestiegen. Die Bekleidung werde für einen geringfügigen Unkostenbeitrag verkauft, erklärt Lang. Das sei für die Kunden durchaus wichtig. Andreas Voget, Geschäftsführer des Dachverbandes FairWertung hat dazu in einem Interview erklärt: „Menschen wollen nicht zu Hilfsgüterempfängern degradiert werden, sondern selbst entscheiden, was sie kaufen. Das hat auch etwas mit Würde zu tun“. Menschen, die in Not geraten sind, erhalten in der Kleiderkammer in Gerlingen auch Hilfe. An besonders Bedürftige zum Beispiel wird Kleidung auch kos tenlos abgegeben. Auch Flüchtlinge oder Menschen, die bei einem Brand all ihr Hab und Gut verloren haben, konnten sich in der Kleiderkammer schon mit dem Nötigsten versorgen. Nicht umsonst hat der DRK Landesgeschäftsführer Hans Heinz die Gerlinger Kleiderkammer als „Erfolgsmodell mit Vorbildcharakter“ bezeichnet. Im Jahr 2013 seien rund 18.500 Kleidungsstücke verkauft worden, erklärt Lang. 2014 seien die Verkaufszahlen leider auf rund 16.100 Kleidungsstücke zurückgegangen, bedauert der DRK-Vorsitzende. Um zukünftig eine größere Auswahl an Kleidungsstücken bieten zu können und vor allem auch, um den Gerlingern die Abgabe der Kleidungsstücke zu erleichtern, sind in den letzten Tagen vier neue Kleidercontainer aufgestellt worden. Bekleidung kann natürlich auch zukünftig direkt in der Kleiderkammer in der Urbanstraße 3 abgegeben werden. Kurz vor der Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr war vor den DRK Diensträumen der erste Kleidercontainer im neuen Design aufgestellt worden. Jetzt folgten vier weitere an der Breitwiesenschule, am Bauhof, am Dietrich-Bonhoeffer-Platz bei der Waldschule sowie n der Solitudestraße am neuen Kreisverkehr. „Die Standorte sind alle mit der Stadtverwaltung abgesprochen und auch genehmigt worden“, erklärt Thilo Lang. Illegal im Stadtgebiet aufgestellte Kleidercontainer würden von der Stadt in den nächsten Wochen eingesammelt. Die Kleidercontainer werden auch zukünftig mehrmals in der Woche geleert. Anschließend werden die Bekleidungsstücke in der Kleiderkammer aussortiert. Bekleidung die in Gerlingen nicht verkauft wird, gehen an die Firma FWS. Dort werden die Altkleider noch einmal nach bis zu 250 Kriterien mit Fingerspitzengefühl von Hand sortiert - ohne chemische Analyse, ohne Maschinen. Sortiert nach Bedarf, Verwendungszweck und Qualität werden sie sorgfältig verpackt, also bestens geschützt und zum Beispiel als „gute, tragbare Kleidung“ von karitativen Verbänden in Krisen- und Katastrophengebiete der ganzen Welt versandt. Nicht mehr tragbare Kleidung wird wiederverwertet - etwa zur Herstellung von Federbetten. Der überwiegende Rest wird im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes recycelt.
Text: Tommasi

29.12.2014 | DRK-Hilfe „to go“ | Mit der Rotkreuz-App Leben retten

22.000 Mal Lebenshilfe in den unterschiedlichsten Lebenslagen und ein Sicherheitspaket aus Standortbestimmung mit Geokoordinaten, Notfallnummern und Kleinem Lebensretter - das alles bietet seit Jahresbeginn die Rotkreuz-App kostenlos in der neuesten Version.

Der GPS-Standort hilft bei Bedarf Suchtrupps in Bergen und Wäldern, da die Koordinaten in Länge und Breite durchgegeben werden können.

Erkennen von lebensbedrohlichen Situationen und richtig reagieren, das ist das Thema des Kleinen Lebensretters. Er zeigt auch in Bildern die erforderlichen Maßnahmen, die ein Überleben sichern.

Unter Notrufnummern sind die wichtigsten Kontaktnummern für verschiedene Notfallsituationen aufgelistet. Neben den bekannten Rufnummern für Polizei (110) und die Europäische Notrufnummer (112) werden viele weitere wie der DRK-Flugdienst, regionale Giftnotrufzentralen, Apothekennotruf, Bereitschaftsärzte, Autopannen-Notrufe, Geldkarten-Notrufe und psychologische Notrufnummern angeboten. Die Nutzer der Rotkreuz-App haben so die passende Hilfe für jeden Notfall.

Mit der kostenfreien Anwendung können Tausende DRK-Kurstermine in wenigen Schritten anhand der Postleitzahl oder des GPS-Standorts gebucht werden. Die Trefferliste zeigt alle Kurstermine mit Karte und erleichtert die Kontaktaufnahme per Anruf oder Mail. Der Nutzer findet auch eine Kursbeschreibung und die Angabe der Kurskosten.

Wie bisher gibt „Mein DRK vor Ort“ einen Gesamtüberblick zu allen 22.000 Dienstleistungen, Einrichtungen und Gemeinschaften des örtlichen Roten Kreuzes.

Die neue Rotkreuz-App ist kostenlos runterzuladen für
Smartphones (Android) unter http://DRK-intern.de/rotkreuz-app/google-play

für iPhones unter http://DRK-intern.de/rotkreuz-app/iphone

Weitere Infos unter: DRK-Intern.de/startseite/drk-app.html