Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gerlingen

Herzlich Willkommen beim Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Gerlingen

Wir begrüßen Sie auf den Seiten des Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Gerlingen. Seit der Gründung des Ortsvereins im Jahre 1933, also seit über 75 Jahren, sind wir in den verschiedensten Bereichen tätig.
Wir übernehmen Sanitätsdienste auf Veranstaltungen, unterhalten eine vielfältige Jugendarbeit, führen Blutspendeaktionen durch, sind im Katastrophenschutz im Landkreis Ludwigsburg tätig, betreiben und unterhalten eine Kleiderkammmer, haben mehrere seit langem etablierte Tanz- und Bewegungsgruppen.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten über uns und unsere Aufgaben. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen wenn Sie nähere Informationen zu einem Thema erhalten möchten. Sie finden die Ansprechpartner für Ihre Anliegen unter der Rubrik Kontakt.

Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit in unserer Organisation haben, sprechen Sie uns einfach an. Die Ansprechpartner finden Sie unter der Rubrik Kontakt.

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Aktuelles

28.04.2017 | Erste Blutspende 2017


Bald ist es wieder soweit! Die Blutspende ist das wertvollste Geschenk, was wir anderen geben können. Ob Krebspatient, Unfallopfer oder bei einer Herztransplantation, ohne Blutspenden ist eine Therapie oder die Operation nicht möglich. Der DRK-Blutspendedienst bittet daher um eine Blutspende
Freitag, dem 26.05.2017
von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Stadthalle, Hauptstraße 48
70839 GERLINGEN


Bitte Personalausweis zur Blutspende mitbringen.

04.04.2017 | Besuch Sanitätshaus Glotz


Am Dienstag den 04.04.2017 waren wir zu Besuch beim Sanitätshaus Glotz. Nach einer kurzen Einführung zum Werdegang der Firma seit Ihrer Gründung, besichtigten wir unterschiedliche Abteilungen und erfuhren dabei interessante Hintergrundinformationen über die vielen Arten von Prothesen und Hilfsmitteln.

Zum Abschluß konnten wir uns selbst an den vielen unterschiedlichen Hilfsmitteln wie Rollstühlen und Rollatoren versuchen, um die Handhabung kennenzulernen. Dies hat zum einen großen Spaß gemacht, aber auch Grenzen und Möglichkeiten, die diese Hilfsmittel haben, aufgezeigt. Dies kann für künftige Einsätze oder Sanitätsdienste aber auch praxisrelevant werden, wenn wir gehandicappte Personen antreffen.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern des Sanitätshaus Glotz für die sehr interessante und kurzweilige Führung und für die Zeit die sie sich großzügig für uns genommen haben.







11.09.2016 | Wie ein „Verletzter“ aussehen


Jugendrotkreuz Gerlingen mit Spielen und Schminkaktion beim Straßenfest

Die Schlange vor dem Wurfbrett war beachtlich. Die Jungs und Mädchen wollten unbedingt die Löcher in dem roten Kreuz treffen. Nur ab und zu traf einer der drei Bälle ins Ziel, aber jeder erhielt selbstverständlich einen Trostpreis. Das Jugendrotkreuz (JRK) hatte seinen Stand vor der Stadthalle gut in Szene gesetzt bei der 37. Auflage des Gerlinger Straßenfestes. Am großen Tisch, wo die JRK-Fahne aufgestellt war, gab es eine besondere Schminkaktion. Zwei Jugendrotkreuzler waren eifrig dabei, den Kindern ein grusliges Aussehen zu verpassen. Eine knallrote Schnittwunde statt einem Kätzchengesicht prangte da bei den Freiwilligen an der Stirn oder auf der Wange. „Wir machen Verletzungen schminken“, klärt mich der neue Leiter des JRK Gerlingen Daniel Lemke auf, der mit gezielten Pinselstrichen zu Werke geht.

37 Jugendrotkreuzler hat das DRK Gerlingen in seinen Reihen, die in zwei Altersgruppen aufgeteilt sind. In gezielten Übungsgruppen wird das Wissen an interessierte Kinder und Jugendliche spielerisch weitergegeben. Der Klassiker ist dabei der Erste-Hilfe-Kurs, der den Kindern zeigt, wie man einem Verletzten die beste Erstversorgung angedeihen lässt.

Aktiv an den Schulen

Auch an den Schulen ist das JRK mit der Ausbildung der Schüler aktiv. Sogenannte Juniorhelfer in der Grundschule und der Schulsanitätsdienst in den weiterführenden Schularten unterstützen die Lehrkräfte in Notsituationen und übernehmen die Sanitätsdienste in den Pausen oder bei Schulveranstaltungen. Die beiden Gruppen beim JRK Gerlingen treffen sich wöchentlich. Weitere Informationen gibt es auch per Email jrk@drk-gerlingen.de

Text/Fotos: Winkler







04.09.2016 | Bewegung für Jung und Alt


DRK Gerlingen erweitert sein Gymnastikprogramm

Es ist schon erstaunlich, wie viel Bewegungswillige das kostenlose Angebot des DRK Gerlingen an den Mittwochabenden in den Sommerferien auf der großen Wiese neben der Brückentorhalle besuchen. Bei der letzten Übungseinheit kamen 56 Sportbegeisterte von 3 bis über 80 Jahre, um sich wieder einmal richtig zu dehnen und zu strecken.

"Unser Rekord liegt bei 64 Teilnehmer", erklärt Thilo Lang, der 1. Vorsitzende des DRK Gerlingen. "Es ist ein Angebot für Jedermann, für Jung und Alt und auch für die Männer." Eine junge Mutter hat ihr dreijähriges Mädchen mitgebracht, die bereits eifrig das bunte Übungstuch in der Luft schwenkt.

Sicher liegt der Erfolg auch an der Übungsleiterin Kathrin Berger, die mit viel Schwung die einzelnen Bewegungselemente vormacht. "So jetzt die Schulter kreisen lassen", gibt sie das Kommando vor, "und das Ganze bitte mit einem seitlichem Ausfallschritt." Ohne Pause geht es weiter: "Den Po nach hinten schieben und in die Knie gehen. Das Ganze bitte zehn Mal." Danach kommt das "Push- and -Pull", bei dem man die Hände mit Schwung vom Körper wegdrückt und wieder an den Körper heranzieht. Alle Übungen sind zum Nachmachen geeignet, denn alle Bewegungselemente werden stets mit Alltagsgegenständen gemacht", betont Berger, "so dass man das Ganze auch zu Hause weiter üben kann".

"Ich möchte meinen Dank an alle Teilnehmer aussprechen", sagt Lang, "dass sie das Angebot so gut und regelmäßig annehmen." Der "Sport im Freien" findet bereits zum vierten Mal hintereinander in den Sommerferien statt. Nachdem nun die Nachfrage für diese Veranstaltungsreihe nach den Sommerferien so groß war, hat man sich spontan für die Weiterführung entschieden, so Lang. Deshalb wird das Sportangebot ab sofort im Saal des DRK Gerlingen jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr in der Ditzinger Str.1 fortgeführt. Es ist somit bereits die neunte Sportgruppe, die die Gerlinger Rotkreuzler im Angebot haben.

Text/Fotos: Winkler







11.06.2016 | Würstchen zum Schnäppchenpreis


"Man muss halt irgendwann amol miteinander schwätza." Was Thilo Lang, der 1. Vorsitzende des DRK Gerlingen lapidar in breitem Schwäbisch mitteilt, hat Tiefenwirkung. Zum ersten Mal haben der DRK-Ortsverein und der Real Markt Gerlingen einen gemeinsamen "Gute Taten Tag" auf die Beine gestellt. Auf dem Parkplatz in Nähe des Eingangs zum Discounter hat das DRK Gerlingen neben einem Info- und Verpflegungsstand eine große Hüpfburg und ihren Rettungswagen als Erlebnisstationen aufgebaut. Ein idealer Platz, um Werbung für die gute Sache zu machen.

An guten Taten mangelt es beim DRK Gerlingen wahrlich nicht: Neben den vielen Sanitätseinsätzen sind hier vor allem die Sozialen Dienste wie etwa der "Haus-Not-Ruf" oder die Kleiderkammer zu nennen. Dieses Mal offenbarten sich die guten Taten in moderaten Preisen beim Würstchenverkauf. "Der Real Markt hat uns die Brat- und Roten Würste für den Aktionstag gespendet", erklärte Lang. Des Weiteren gab es noch Getränke zum Nulltarif. Es sprach sich schnell herum, dass man beim DRK für wenig Geld ein ordentliches Vesper bekam - die beiden Tischreihen hinter dem Grillstand waren alsbald gut gefüllt.

Reibungsloser Ablauf

Real-Marktleiter Jochen Bermann war gleich Feuer und Flamme über die Ideen des DRK und "Ich habe meine Azubis angehalten, selbst Ideen für diesen Tag mit einzubringen." Für den reibungslosen Ablauf sorgten die Azubi-Beauftragten Frau Aberle und Herr Kölle. Bermann veranlasste, dass im Halbstundentakt mittels Lautsprecherdurchsagen Werbung für die DRK-Stände und die Hüpfburg gemacht wurde.

Jugendrotkreuzler im Einsatz

Um die Vormittagszeit war der Andrang wetterbedingt noch etwas verhalten, doch bald wurde die Hüpfburg, die die Form eines Einsatzfahrzeuges mit Rädern und Blaulicht hatte, von den Kindern in Beschlag genommen. Die Jugendrotkreuzler passten auf, dass die Kids bei ihrer Tollerei nicht über die Strenge schlugen.

Gut denkbar, dass der Gute Taten Tag im nächsten Jahr seine Fortsetzung findet. "Ich hätte nichts dagegen", meinte ein gut gelaunter DRK-Vereinsvorstand, "wir bleiben auf jeden Fall im Gespräch mit dem Real Markt."

Text/Fotos: Winkler







10.05.2016 | Hauptversammlung des DRK Gerlingen


Bei der Jahreshauptversammlung des DRK Gerlingen standen neben den Berichten auch wieder Ehrungen auf der Tagesordnung. Unter anderem wurde der Vorsitzende Thilo Lang für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.


Mit dem Video zum Benefiz-Song von Charlie Winston und Gregor Meyle „Say something“ hatte der Vorsitzende des DRK Gerlingen, Thilo Lang die dies jährige Jahreshauptversammlung eröffnet. Die Einnahmen dieses Songs würden die Künstler der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond Bewegung zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit spenden, erläutert Lang. Die Dreharbeiten zu dem Video seien direkt an der Balkanroute entstanden. Viele Prominente hätten in dem Video ihre Solidarität gezeigt. Damit solle die wichtige Botschaft zur Verständigung, Kommunikation und dem Austausch zwischen den Menschen, Völkern, Kulturen und Staaten zum Ausdruck gebracht werden.

Klicken Sie hier für den vollständigen Bericht zur Jahreshauptversammlung.

Text/Fotos: Tommasi

08.03.2016 | Besuch der ILS Ludwigsburg


Bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Ludwigsburg laufen alle Fäden für die Notfälle, Unfälle und Brände in der Region zusammen. Wer die Nummer 112 wählt, landet automatisch bei der ILS, die ihren Sitz in der Marienstraße 22 hat. Sei es für die Anforderung eines Rettungswagens, die Aussendung eines Notarztes oder der Alarmierung der nächstliegenden Feuerwehr. Die ILS ist die zentrale Anlauf- und Vermittlungsstelle.


Die Rotkreuzler aus Gerlingen sind sichtlich beeindruckt von der computergestützten Technik, ohne die die sechs Disponenten, die die Notfälle annehmen, nicht so schnell und umfassend auf die jeweilige Situation reagieren können. Die Sicherheit wird hier groß geschrieben: Um in die Leitstelle reinzukommen, muss man erst einmal eine Sicherheitsschleuse passieren. "Hier darf man auch keine Fotos machen", mahnt mich ILS-Ansprechpartner Roland Kocher, meine Kamera unter Verschluss zu halten. "Auf den Bildschirmen tauchen sensible Daten auf", klärt er mich auf, "die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind."

Das Gebiet, das die ILS betreut umfasst 680 km² und rund 520 000 Einwohner. "Der Trend geht zu großen Leitstellen", erklärt Kocher, "da liegen wir gut im Schnitt." Der Landkreis Hohenlohe umfasst nur 300 000 Einwohner, denen könnte demnächst eine Fusion zu einer größeren Leitstelle bevorstehen. Im letzten Jahr gingen mehr als 270 000 Anrufe bei der Leitstelle ein. Daraus resultierten am Ende 103 000 Einsatzaufträge, die die sechs Disponenten bearbeiten mussten. "Innerhalb einer Minute muss der komplette Einsatz stehen", sagt Kocher. Sprich, die Eingaben des Disponenten muss der Computer zu einem Einsatzplan ausarbeiten, in dem die Reihenfolge der Alarmierungen genau vorgegeben ist.

Der Disponent muss dabei fünf Computerbildschirme stets im Blick haben, um nichts zu verpassen. Ganz links werden die Fahrzeuge per GPS auf einer Karte angezeigt, der Bildschirm daneben zeigt den Einsatzstatus der Notärzte, in der Mitte folgt die Annahmemaske des betreffenden Notfalls, weiter rechts folgen noch der Einsatzstatus der Rettungswagen und die Liste der Notrufe. "Diese Verantwortung scheuen die jungen Mitarbeiter", erklärt Kocher, "die wollen lieber im Rettungseinsatz ihren Mann stehen." Um das Ganze zu koordinieren und zu überwachen gibt es noch zwei Systemadministratoren. "Ohne die beiden würde die Integrierte Leitstelle nicht laufen", sagt Kocher. Derzeit wird überlegt, bei der Leitstelle eine strukturierte Notrufabfrage einzurichten. Sprich, der Disponent hält sich bei seinem Telefonat fest an eine Abfragesliste, die standardisiert ist. "Die Ravensburger arbeiten schon mit Erfolg mit diesem System", betont Kocher, "ich denke, dass wir das 2017 auch bei uns einführen werden."

Es gibt auch Tage, da wird die ILS mit Notrufen überschwemmt. Wenn etwa ein Unwetter mit massivem Regen oder Hagel eine Region betrifft. "Dafür haben wir einen extra Feuerwehrraum, der mit zwei Plätzen belegt ist", erklärt Kocher. Und was passiert, wenn einmal mehr als sechs Anrufe gleichzeitig eingehen? "Da wandert der siebte Anruf in eine Warteschleife", sagt Kocher. Die Disponenten sind in dem Fall angehalten, den aktuellen Notfall so rasch wie möglich zu bearbeiten.

Text/Fotos: Winkler